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Sparclub "Liedertafel"



Der Sparclub Liedertafel kann wie die eigentliche Liedertafel auf eine lange Geschichte zurückblicken. Schon vor dem Ersten Weltkrieg waren Oelixdorfer aller Berufsgruppen, Verheiratete und Einzelpersonen Mitglieder. Die Vereinstätigkeit dauerte bis in die Nazizeit, als auch der Sparclub nicht mehr in die politische Landschaft passte und abgeschafft wurde.

Am 16. Januar 1950 nahm der Sparclub Liedertafel seine Tätigkeit im Oelixdorfer Gasthof von Heinrich Tiedemann mit 62 Mitgliedern wieder auf. Wöchentlich musste das Spargeld, mindestens 50 Pfennig, eingezahlt werden, und zwar spätestens bis zu jedem Montagmittag 12 Uhr. Die Spargelder wurden jede Woche an die Oelixdorfer Spar- und Darlehnskasse überwiesen. Die Auszahlung der angesparten Gelder folgte dann zum Jahresende. Von den Zinsen und etwaigen Strafgeldern, fand dann ein Festessen statt.

Erster Vorsitzender war Ernst Kramhöft und gleichzeitig auch Kassierer. Als Schriftführer wurde Gustav Steinkopf gewählt. Und da es um Geld ging, durften auch die Revisoren nicht fehlen: Metha Randschau, Heinrich Tiedemann und Hinrich Ramke.

Im Januar 2008 hatte der Sparclub 117 Mitglieder. Das Strafgeld beträgt 0,50 Euro und kommt dem Sparclubessen zu Gute. Es findet eine Tombola statt, wo jede Sparfachnummer gewinnt. Traditionell gehört am Abend auch das Mettwurstknobeln dazu. Weiterhin wird auch das Tanzbein bei flotter Musik geschwungen.

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