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Besonderheiten

Gasthof "Unter den Linden"


Vom Landgasthof zum Dorfzentrum "Unter den Linden"


Die Geschichte des Gasthofes reicht bis weit hinter 1892 zurück.
Die kleine Landwirtschaft mit dem dazugehörigen Gasthof kaufte die Familie Jacob Tiedemann 1892 vom Gastwirt Paul Fock.
Dank Modernisierung der Gastwirtschaft (mit zusätzlicher Kegelbahn) und des Hofgebäudes aber auch durch die Erweiterung des Wegenetzes im Dorf kamen auch Gäste aus der näheren Umgebung. Bis 1985 diente der Gasthof der Gemeinde als Treff- und Versammlungsort, bis nur noch Gaststube und Kaffeegarten betrieben wurden, der Saal konnte nicht mehr genutzt werden. Ein Abbruch der Gebäude drohte. Aber die Gemeinde Oelixdorf schaltete sich schnell ein, um die Gebäude im Rahmen der Dorferneuerung zu sanieren und zu erhalten. 1992 erwarb die Gemeinde das Grundstück an der Oberstraße und die Schaffung des Dorfzentums "Unter den Linden" konnte in Angriff genommen werden.
1996 war es dann soweit und der 1. Bauabschnitt konnte der Gemeinde übergeben werden. Gasthof mit der dazugehörigen Durchfahrtsscheune, Backhaus und Festsaal erstrahlten im neuen Glanz. Die zu dem Hof gehörende Kate konnte aus Kostengründen nicht wieder saniert werden.
Der auf dem hinteren Areal erbaute Kindergarten "Unter den Linden" ergänzt das Dorfzentrum.
Wie zur Gründung des Gasthofes finden im 150 Personen fassenden Saal wieder Vereins- und Kinderfeste, Schützen- und Feuerwehrbälle sowie Familienfeiern statt. Der historische Kaffeegarten mit seinen Buchensitzlauben lädt zum Verweilen ein.

Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten ist der Gasthof am 02.Oktober 2017 unter einer neuen Leitung wieder eröffnet worden.
Jordanka Brandschmidt bietet mit ihr Team ein breites Angebot mit Gastronomie und Veranstaltungen.

Neben einer kreativen und leichten Küche, frischen Fisch und saisonale Speisen , gibt es auch traditionelle Gerichte wie Mehlbüddel , graue Erbsen, Gäne, Enten und Wild. Die Produkte werden von heimischen Lieferanten bezogen.

Auch Veranstaltungen wie Grillabende mit Live Musik, der Jazz Abend am Donnerstag und die Ü 30 Party mit Heiko Arp sind fester Bestandteil des Angebotes.

Künftig werden auch wieder drei Gästezimmer vermietet.

 



Den Gasthof " Unter den Linden" finden Sie im Internet oder auf Facebook.

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Amönenhöhe






"Chili Event House " auf Amönenhöhe


Amönenhöhe, einst der Lieblingsaufenthalt der Gemahlin des verstorbenen Grafen Friedrich von Rantzau, wurde schon in früher Zeit ein beliebter Treffpunkt der Itzehoer Gesellschaft. Schon 1839 genoss man den herrlichen Blick über Breitenburg, Münsterdorf und die Stör.
Ab 1946 als Gastwirschaft betrieben erlebte das "Jagdhaus Amönenhöhe" eine wechselvolle Geschichte.
Dank seiner guten Küche war es zu einem beliebten Treffpunkt für Vereine und Familien geworden. Im Mai 2004 endete die Betriebsamkeit auf Amönenhöhe - die Türen waren verschlossen und die Fenster mit Zeitungspapier verklebt. Gasthaus und der kleine Pavillion, von dem der herrliche Störblick möglich ist, verfielen.
Am 2. Oktober 2004 erfolgte die Wiedereröffnung mit einem neuen Konzept, nicht mehr als Restaurant sondern als
"Die Diele- Galerie- und Wohnen" . Im Hauptgebäude wurden neben alten und neuen Wohnmöbeln auch Wohnaccessoires zum Verkauf angeboten. Jungen Künstlern wurde hier eine Möglichkeit angeboten ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Seit dem 10.Juli 2014 sind die Türen des Rerstaurants wieder für Gäste geöffnet. Das "Chili Event House" verwöhnt seine Gäste von Donnerstag bis Samstag mit einer kreativ, modernen und rergionalen Küche. Sonntags kann der Störblick wieder bei Kaffeespezialtitäten und hausgebackenen Kuchen der Blick auf die Stör genossen werden.


 
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Von der Kurklink über Asylbewerberheim hin zum Baugebiet


Das 1903 von Joachim Baade erbaute Gebäude wurde schnell ein beliebtes Ausflugsziel. Mit seinen 24 Zimmern und dem 164 Personen fassenden Speisesaal bot es nicht nur auswärtigen Gästen, sondern auch ansässigen Vereinen einen Platz.
1908 wurde das Hauptgebäude durch einen Saalanbau ergänzt, in dem neben kleineren Familienfeiern auch Feiern der "besseren Gesellschaft" statt fanden. Tanzveranstaltungen, im üblichen Sinne, wurden nicht abgehalten, um den Kurbetrieb nicht zu stören. Joachim Baade erhielt zwar die Schankgenehmigung für den Saalbetrieb, der Ausschank alkoholischen Getränke wurde ihm aber nicht genehmigt. So mußten seine Gäste ihr Bierchen in der nahegelgenen Waldschänke Kaiserberg bei dem Wirt Adolf Kempcke, trinken. Baade hatte mit seiner eingebrachten Beschwerde keinen Erfolg und erhielt somit 1914 eine ernste Konkurrenz.


 
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Zwischen den Weltkriegen wurde das Anwesen zum Erholungsheim umgewandelt. Die Landesversicherungsanstalt Schleswig - Holstein nutzte das Gebäude als Heilstätte für Lungenkranke, danach wurde es ein Landesjugendheim. Ab 1984 wurden in dem Komplex Asylbewerber untergebracht.
In den ersten Jahren lief der Betrieb ohne Probleme, bis aber in den 90iger Jahren der Flüchtlingsstrom anstieg und sich die bis dahin auf 180 Personen beschränkte Anzahl der Asylbewerber auf mehr als 500 Personen erhöhte. Asylbewerber, die nach 17:00 Uhr in Oelixdorf eintrafen standen vor verschlossenen Toren und kampierten dadurch in der näheren Umgebung .
Die Zahl der Straftaten stieg drastisch. Erst die Verlagerung der Aufnahmestelle in die leer stehende Itzehoer Hanseaten Kaserne brachte Entlastung. 1993 wurde das Asylantenheim geschlossen und das Gelände verkauft. Lösungen, das alte Kurhaus in eine Seniorenresidenz oder in ein Wellness- Hotel umzuwandeln, zerschlugen sich.
Ab 2004 begann man mit dem Fällen einiger Bäume, um einer Bebauung Platz zu schaffen. Im Dezember 2005 wurde das Kurhaus " Kaiserberg " abgerissen .


Der Ochsenweg


Der "Ochsenweg"

Bis zum Beginn der Verkehrsrevolution des 19. Jahrhunderts, die mit dem Bau von Chausseen oder "Kunststraßen" 1832 begann und durch erste Strecken der Eisenbahn seit 1844 fortgesetzt wurde, war der Ochsenweg die zentrale Verkehrsader in Schleswig-Holstein. Seine Ursprünge reichen wahrscheinlich bis in die Bronzezeit (1700 bis 500 vor Christi Geburt) zurück. Er war der zentrale Landweg zwischen Dänemark und Norddeutschland, verband also Nord- und Mitteleuropa und diente als Treibweg für Vieh, was zum in Deutschland gebräuchlichen Namen "Ochsenweg" führte, war Marschweg für Ritter, Landsknechte und Soldaten, also "Heerweg" oder "Hærvej", wie er in Dänemark allgemein genannt wird. Dieser Weg war keine Straße im heutigen Sinne, die mit einer Trasse von A nach B führte, sondern bestand aus einem Bündel von Wegen von Viborg bis zur Elbe bei Hamburg. Das Wegesystem lag auf der Geest. Die Wege waren fast ausnahmslos unbefestigt und daher im Sommer staubig und sandig, in der kalten Jahreszeit morastig, grundlos und häufig unpassierbar. Von Hamburg und der Elbe aus führten durch Holstein eine Route über Itzehoe und eine über Neumünster nach Rendsburg. Im Herzogtum Schleswig ging es entlang der Städte Schleswig, Flensburg, Hadersleben nach Kolding, das an der Königsau lag, der alten Grenze des Herzogtums. Daneben gehörten in Nordschleswig zu dem Heerwegsystem noch Verbindungen nach Ripen und zu mehreren Übergangsstellen über die Königsau.

 


Interessante Seiten :
www.ochsenweg.com
www.geschichte-s-h.de
www.fahrradreisen.de


Der Mönchsweg

Der Weg der ersten Christen im Mittelalter führt auf mehr als 340 km von der Elbe bis an die Ostsee.
Vorbei an Schlössern und alten Kirchen kann man per Rad oder zu Fuß auf dem Weg der Pilger wandern.


weitere Informationen:

www.moenchsweg.de



Das Holsteiner Auenland

Nicht die Heimat der Hobbits aus Tolkiens "Herr der Ringe" ist hier gemeint, sondern die "Grüne Mitte " Schleswig-Holsteins.
Die ca 800 Quadratkilometer große Region erstreckt sich auf Teilbereiche der Kreise Pinneberg, Segeberg und Steinburg. Üppige Wäldern, Wiesen und Auenlandschaften machen den Reiz des Gebietes aus, das neben der herrlichen Landschaft auch andere Angebote bietet. Viele Wanderwege, wie der Ochsenweg oder der neu entstehende Mönchsweg, bieten dem Besucher eine Vielzahl von Möglichkeiten das Gebiet zu entdecken. Eine andere Perspektive bietet sich bei der Erkundung des Auenlandes mit dem Kajak oder Kanu. Für diejenigen, die die Landschaft vom Rücken eines Pferdes genießen möchten, stehen 650 km Reitwege bereit.








 



Weitere Infos:

www.holsteiner-auenland.de
www.kanuland-sh.de

 


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