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Oelixdorf in der Presse

Presseberichte um und aus Oelixdorf


Ehrenmal geschändet
19.11.2007

Farbschmierereien haben gestern die Oelixdorfer Gedenkfeier für die Toten der beiden Weltkriege und von Gewaltherrschaft überschattet. Unbekannte hatten in der Nacht zu Sonntag Teile des Ehrenmals mit Farbe besprüht und kleinere Steine herausgerissen.
" Auf dem Weg zum Bäcker bemerkte unser Gemeindearbeiter Fritz Theede gegen 9:00 Uhr die Verwüstung", sagte Bürgermeister Jörgen Heuberger. Die Täter hatten Gedenksteine, auf denen die Namen von Gefallenen standen, mit roter Farbe besprüht, den großen Stein beschmierten sie mit silberner Farbe. In den Sand davor schrieben sie noch die Worte "Täter statt Opfer". Trotz der Schmierereien fand der Volkstrauertag wie vorgesehen statt. Nach dem Gottesdienst gingen alle Besucher zum Ehrenmal, um der Toten mit einem Kranz zu gedenken. Bürgermeister Jörgen Heuberger hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Quelle : Norddeutsche Rundschau vom 19.11.2007
Bericht und Foto : Möller

Mehr Sicherheit für Schulkinder
21.07.2007


Trotz baulicher Einengung der Straße vor der Grundschule : Tempo 30- wie vorgeschrieben- wird nicht von allen Autofahrern eingehalten. Mit einer Verschiebung der Einengung soll jetzt das Problem gelöst werden. Das haben CDU und SPD beschlossen, die FDP- Fraktion stimmte gegen den Vorschlag. Bevor das Projekt jedoch in Angriff genommen wird, sollen die Kosten ermittelt werden. Das Problem zur Zeit: Die Einengung sollte den Begenungsverkehr an dieser Stelle eigentlich verhindern, doch einige Autofahrer ignorieren dies und überfahren den Bürgersteig. Mit dem angedachten Projekt soll dies in Zukunft verhindert werden.
"Jede Maßnahme, die in diesem sensiblen Bereich zur Verkehrssicherheit beiträgt, ist ein Gewinn für die Gemeinde ", betont der CDU - Fraktionsvorsitzende Manfred Bertermann


Norddeutsche Rundschau 21.7.2007

Spurbahn-Sperrung jetzt entgültig
18.07.2007

Die Verkehraufsicht des Kreises Steinburg hat jetzt die Sperrung der Spurbahn zwischen Oelixdorf und der B 206 endgültig genehmigt, die Probephase ist damit vorbei. Künftig wird es zwei abschließbare Schranken geben, eine am Geflügelhof Gut Schmabek, die andere kurzvor der Einmündung nach Winseldorf.


Eigentlich wollte die Gemeinde auch eine Beschrankung für die Spurbahn am Teich, aber darüber hat die Verkehrsaufsicht in ihrem Bescheid nichts gesagt. Deshalb: " Mit diesem Teil werden wir uns noch einmal beschäftigen müssen ", sagte Bürgermeister Jörgen Heuberger wärend der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung.

Bericht aus der Norddeutschen Rundschau vom 18.07.2007

Unser Dorf hat Zukunft

Bericht aus der Norddeutschen Rundschau

unserdorfhatzukunft2007.pdf [226 KB]


Spritztour endet auf einer Wiese
Die Spritztour mit einem gestohlenen Pkw endete für vier junge Leute erst auf einer Wiese in Oelixdorf und dann auf der Polizeiwache. Wie die Ordnungshüter mitteilten, hatte ein Autohändler aus der Itzehoer Potthofstraße am Dienstagabend den Diebstahl eines rund 2500 Euro teuren Gebrauchtwagens gemeldet. Gleichzeitig teilte er der Polizei mit, dass Unbekannte zwischen Montag (20 Uhr) und Dienstag (8 Uhr) in sein Firmenbüro eingebrochen waren und daraus sechs Pkw-Schlüssel von drei unterschiedlichen Kraftfahrzeugen gestohlen hatten. Darunter waren auch die Originalschlüssel des als gestohlen gemeldeten Fahrzeuges. Zwei Stunden später wurde die Polizei nach Oelixdorf gerufen. Dort fuhr ein Pkw nahe der Straße Schmiedeberg auf einer Wiese hin und her.
Als die Ordnungshüter vor Ort eintrafen, verließen vier Personen das Auto und flüchteten über die Wiese in Richtung des Verbindungsweges zwischen der Unterstraße in Oelixdorf und der Dorfstraße in Kollmoor. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und stellten das männliche Quartett: drei 16, 17 und 21J ahre alte Itzehoer und einen 17-jährigen Breitenburger. Die Polizei nahm das Quartett fest, benachrichtigte Eltern der Minderjährigen. Das Auto musste abgeschleppt werden. Es war beschädigt, hatte den nächtlichen Ausflug nicht schadlos überstanden. Nach Anzeigenaufnahme wurden die drei Itzehoer und der Breitenburger aus der polizeilichen Obhut entlassen. Die Polizei ermittelt wegen besonders schweren Falls des Diebstahls und unbefugten Gebrauchs eines Fahrzeuges. Auf die jungen Leute wartet nun der Strafrichter.


So die Rundschau vom 13.03.2008



Amtsvorsteher: Einstimmiges Ergebnis für ]örgen Heuberger

Das Amt Breitenburg hat einen neuen Vorsteher. Während der konstituierenden Sitzung wählten die Kommunalpolitiker einstimmig den Oelixdorfer Bürgermeister Jörgen Heuberger (56) in dieses Amt. Der Christdemokrat löst Hermann Milde (72) ab, der nach fünf Jahren aus Altersgründen nicht wieder antrat.

Er sei "etwas sprachlos" aufgrund des einstimmigen Ergebnisses, sagte der KfzMeister nach dem Votum. Er werde versuchen, das Vertrauen zu rechtfertigen, und versprach, für das Amt, seine Gemeinden und die Bürger tätig zu werden.

Im Vorwege waren mehrere Kandidaten für das Amt gehandelt worden, doch

Heuberger war bei der Wahl schließlich der einzige Bewerber. In Vorgesprächen hatten sich alle Mitglieder der Wählervereinigungen aus den verschiedenen Dörfern zu einer Gruppierung zusammengeschlossen. Diese hatte im Amtsausschuss damit elf Stimmen, die SPD kam auf drei Sitze, die CDU nur auf zwei. Aufgrund dieser Mehrheitsverhältnisse ging kein Weg an der Wählervereinigung vorbei: Sie konnten sowohl den Amtsvorsteher als auch seine beiden Stellvertreter vorschlagen.

Beim Amtsvorsteher hatten sie sich auf den CDU Vertreter Jörgen Heuberger verständigt. Als seine Stellvertreter nominierten sie Peter Pfahl (Bürgermeister in Westermoor), der den Oelixdorfer SPD-Gemeindevertreter Klaus Albrecht ablöst, und Fritz Körner, Bürgermeister der Gemeinde Auufer. Auch diese beiden erhielten das einmütige Votum des Gremiums.

Größeren Raum nahm dann die Verabschiedung von Hermann Milde ein, der als Nachfolger von Otto Graf zu Rantzau fünf Jahre an der Spitze des Amtes stand. Jörgen Heuberger betonte, dass Milde vor allem die Schließung der Kaserne, in der er als Soldat stationiert war, in seiner Amtszeit sehr beschäftigt habe. Seinem Engagement sei es zu verdanken, dass die Konversion mit Erfolg gestartet worden sei. Bewundert habe er immer die Reden seines Vorgängers, so Heuberger, denn Milde habe nie ganz den Spieß verschweigen können. "Dein militärischer Ton wird dem Amt fehlen." Der Leitende Verwaltungsbeamte Peter Jörgensen vermutete, dass Milde der Rückzug nicht leicht gefallen sei. Er zollte aber Respekt dafür, dass Milde jetzt aus Altersgründen nicht mehr antrete und damit nicht mit Krampf am Amt festhalte. Ausgezeichnet habe Milde seine besondere Zuverlässigkeit, ein kooperativer Arbeitsstil und seine Menschlichkeit. Mit einem Präsentkorb bedankte sich schließlich auch Amtswehrführer Klaus Jodst für die gute Zusammenarbeit.



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Kita schließt: Hohe Kosten, wenig Kinder



Kita schließt: Hohe Kosten, wenig Kinder
Quelle:
Nordddeutsche Rundschau
24. April 2010 | 06:30 Uhr | Von Joachim Möller

Noch ist Leben im Kindergarten St. Martin - doch 2011 soll die Einrichtung geschlossen werden. Foto: Konstantinow
Der Kindergarten St. Martin steht vor dem Aus. Die Mädchen und Jungen der kleinen Einrichtung sollen ab 2011 in den zweiten kirchlichen Kindergarten "Unter den Linden" gehen. Diesen Plan - von der Kirchengemeinde Oelixdorf ausgearbeitet - hat jetzt auch der gemeindliche Sozialausschuss abgesegnet. Allerdings unter Protest von zahlreichen Eltern. Bisher gibt es eine Regelgruppe mit 21 Kindern in St. Martin, im Kindergarten "Unter den Linden" gehen Mädchen du Jungen in eine Regelgruppe und eine altersgemischte Gruppe.

"Wir haben uns viele Gedanken gemacht", sagte die Ausschussvorsitzende Gisela Albrecht (SPD). Grund des intensiven Nachdenkens sind die "explodierten Kosten" für beide Kindergärten. Die Gemeinde als Zuschussgeber gab 2008 noch 79200 Euro aus, 2009 waren es schon 86300 Euro und dieses Jahr werden es voraussichtlich schon 121200 Euro sein. "Wegen einer Kostenersparnis haben wir deshalb das Gespräch mit der Kirchengemeinde gesucht." Diese habe dann den Vorschlag unterbreitet, die Regelgruppen für Drei- bis Sechsjährige im Kindergarten "Unter den Linden" zu konzentrieren. In St. Martin soll dann nur noch eine Tagesgruppe mit bis zu fünf Unter-Dreijährigen untergebracht werden. Kirche und Gemeinde gehen von Ersparnissen von bis zu 35000 Euro aus.

Allerdings betonte Bürgermeister Jörgen Heuberger (CDU): "Es geht nicht darum, unbedingt die gesamte Summe einzusparen, es geht uns auch um eine gute Kinderbetreuung." Bei der Umstrukturierung müsse man auch die demografische Entwicklung sehen, die Kinderzahlen gingen zurück, auch in Oelixdorf. Zwei Gruppen, die dann jeweils 23 Kinder aufnehmen müssten, würden ausreichen. Heuberger musste aber zugeben, dass die Neubaugebiete noch nicht eingerechnet sind. "Wieviel Kinder von dort kommen, kann heute noch niemand sagen", sagte er in Richtung der Eltern, die mit den Plänen nicht einverstanden waren.

Diese befürchteten, dass die Gruppen zu groß werden und statt einer Betreuung nur eine Aufsicht stattfinde. Außerdem betonten einige Eltern, dass manche Kinder noch gar nicht angemeldet seien und deshalb der Bedarf größer als angenommen sei. Darüber hinaus sorgten sie sich um Integrations-Kinder, die bisher in der Einrichtung "Unter den Linden" aufgenommen werden. Und bemängelt wurde auch, dass es künftig keine Familiengruppe, in der altersgemischt Kinder gehen, mehr geben werde. Hier betonte aber Bügermeister Jörgen Heuberger, dass es auch in den benachbarten Gemeinden keine Familiengruppe gäbe. "Wir haben bisher die Luxusausführung, diese können wir uns aber nicht mehr leisten."

Auch auf die Kritik, dass nur fünf unter Dreijährige in der Tagesgruppe in St. Martin aufgenommen werden können, reagierte Heuberger. Wenn mehr Kinder eine Betreuung bräuchten, "werden wir auch dafür eine Lösung finden". Vielleicht in Form einer Tagesmutter.



Gaststätte wieder geöffnet

Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten (60000 Euro) hat die gemeindeeigene Gaststätte "Unter den Linden" wieder geöffnet - mit einem neuen Pächterehepaar. Dana (37) und Fred Koch (56) bieten den Gästen ab sofort eine gutbürgerliche Küche, einen Catering-Service und Essen zum Mitnehmen. Sonntags gibt es Kaffee und Kuchen. Für große und kleine Gesellschaften steht der Saal zur Verfügung. Während Dana Koch für den Service zuständig ist, wird Fred Koch die Küche übernehmen. Er kennt die Region, im Ratskeller Glückstadt lernte er Koch und arbeite dort später auch sieben Jahre als Küchenchef.
1990 übernahm er den Prinzesshof in Itzehoe, vier Jahre danach das Bistro im Theater Itzehoe - mit Ehefrau Dana.
Anfang 2005 pachteten die Eheleute den Landgasthof "Hoier Boier" im Storchendorf Bergenhusen. Von dort zog es die Familie, dazu gehören auch der sechsjährige Jan OIe und die I4-jährige Jessica, jetzt wieder zurück in die alte Heimat.

Die Gaststätte hat jeweils ab 1 7 Uhr geöffnet, an Sonn- und Feiertagen ab 11 Uhr. Montags ist Ruhetag.



Den Gasthof " Unter den Linden " erreichen Sie unter :

04821 / 7798088



Neben zahlreichen Gästen, hießen auch die Vorsitzenden der Oelixdorfer Vereine das Pächterehepaar Koch in Oelixdorf willkommen.

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.




Jetzt auch in Oelixdorf: Tafeln für Opfer des Zweiten Weltkrieges

Oelixdorf. In jedem Jahr wird der Toten beider Weltkriege gedacht - auch in Oelixdorf. Doch im dortigen Ehrenmal gab es nur Gedenksteine für die Toten aus dem Ersten Weltkrieg. Die Namen der Gefallenen aus dem Zweiten Weltkrieg fehlten bisher.

Dieses jahrzehntelange Versäumnis wird am Volkstrauertag, 18. November, nachgeholt. Im Ehrenmal enthüllen Vertreter von Kirche und Gemeinde zwei Gedenktafeln mit 44 Namen von Oelixdorfern, die im Zweiten Weltkrieg gefallen sind oder seitdem vermisst werden. Die Enthüllung erfolgt nach dem Gottesdienst, der um 10 Uhr in der Kirche beginnt. Liedertafel, Musikzug, Feuerwehr und Fahnenabordnungen beteiligen sich unter anderem an Gottesdienst und anschließender Kranzniederlegung und Enthüllung der Tafeln.

Der Ehrenhain wurde 1933 errichtet - mit 22 kleinen Feldsteinen, auf denen die Namen von 22 Oelixdorfern stehen, die im Ersten Weltkrieg ihr Leben gelassen hatten. Während in anderen Kommunen nach der Nazi-Herrschaft auch den Toten des Zweiten Weltkrieges mit Gedenktafeln gedacht wurde, tat sich in Oelixdorf nichts.

"Die Gemeindevertretungen konnten sich nach dem Krieg nicht darauf verständigen", sagt Bürgermeister Jörgen Heuberger. Zusammen mit Pastor Helmut Willkomm unternahm er vor zwei Jahren einen neuen Versuch und rief zu einer Spendenaktion dafür auf. 2400 Euro kamen zusammen. Es reicht fast für die beiden Gedenktafeln. Fallen mehr Kosten an, springt die Gemeinde ein. "Wir hoffen, dass der eine oder andere dann hierher kommt und in sich kehrt", sagt Heuberger. Denn weder die Toten noch die damalige Zeit und ihre schrecklichen Ereignisse dürften vergessen werden.